Neues in Kürze:

Juli 2017: Neuwahl des Vorstandes

Die Mitgliederversammlung hat einen neuen Vorstand gewählt:
1. Vorsitzender Dr. Peter Seger
2. Vorsitzende Eva Steinberger-Theisen
Schatzmeister Henning Zeuch
Geschäftsführer Michael Walbrück
Beisitzer: Paul-Werner Kohns, Claudia Schneichel, Erwin Müller, Uschi Reuter

Juli 2015: Neuwahl des Vorstandes und Wahl eines Ehrenvorsitzenden

Die Mitgliederversammlung hat einen neuen Vorstand gewählt:
1. Vorsitzender Henning Zeuch
2. Vorsitzende Eva Steinberger-Theisen
Schatzmeister Dr. Peter Seger
Geschäftsführerrin Uschi Reuter
Beisitzer: Paul-Werner Kohns, Claudia Schneichel, Ruth Clemens

Des weiteren wurde der bisherige, langjährige 1. Vorsitzende Pater Valerius, zum Ehrenvorsitzenden gewählt.



Juni 2015: Holzkunstwerke für die "Alte Propstei" in Kruft

Der Seniorchef der Firma JaDecor Kruft, Herr A. Blum, übergab im Garten
seines Hauses einige aus Holz geschnitzte Kunstwerke eines tschechischen
Künstlers an Mitglieder des Propsteivereins.
Alle Holzbilder werden im Rahmen des "Tag des offenen Denkmals" am
13.09.2015 in Kruft in der "Alten Propstei", mit seinem weithin sichtbaren
Glockenturm ausgestellt.
Der Propsteiverein bedankt sich recht herzlich für die dem Verein
geschenkten Kunstwerke.


Juni 2014: Großzügige Spenden für die "alte Propstei

eine großzügige Spende überreichten Martin Söhn aus Mendig in Begleitung seiner Ehefrau und Alfred Theisen aus Kruft. Die Fa. Martin Söhn GmbH hat im Jahre 2012 die Dachdeckungsarbeiten auf der Propstei und 2013 auf der dazugehörigen Remise ausgeführt. Die Fa. Theisen-Bau-GmbH unterstützt den Förderverein seit Beginn der Sanierungsarbeiten. Der Förderkreis bedankt sich für die großzügige Unterstützung.


Januar 2014: Die Erneuerung der Zwischedecke hat begonnen und nimmt Fortschritte an.

Juni 2013: Die Sanierung des Daches ist mittlerweilen abgeschloss. Die Remise hat ebenfalls wieder Ihr neues Schieferdach erhalten.

Ebenso erhielten wir die Nachricht, dass Bundesmittel der Denkmalpflege in Höhe  von bis zu 45.000€ genehmigt werden. Diese Mittel werden dringend für den Beginn der Sanierungsarbeiten an der Zwischendecke benötigt.

Februar 2013: Das restaurierte Zwiebeltürmchen wurde auf dem Turmschaft befestigt.

 

Dezember 2012: Der restaurierte Turmschaft wurde aufgebaut. Weitere Bilder dazu sind in Fotogalerie "Gestern und Heute" zu sehen. An der Ziebel finden noch Restaurierungsarbeiten statt. Sie soll dann im Frühjahr aufgesetzt werden.

Oktober 2012: zu den Bundesmitteln erhielt unser Förderkreis vom Land Fördergelder in Höhe von € 100.000. Die Dachsanierung ist nun im vollem Gange. Aktuelle Bilder sind in der Fotogalerie zu finden.

Im Juni 2012 (Pressemitteilung der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz):

»Förderkreis Alte Propstei«, Kruft und »Franz-Krautkremer-Stiftung«, Spay für wertvolle Arbeit belohnt

Landrat Dr. Alexander Saftig überreicht den Kulturförderpreis 2012

„Wo Kultur ist, ist Leben. Wo Leben ist, ist Fortentwicklung. Wo Fortentwicklung ist, stehen die Zeichen für eine erfolgreiche Zukunft.“ Mit diesen Worten verlieh Landrat Dr. Alexander Saftig in der „Alten Kirche“ in Spay im Beisein von rund 60 Gästen, den mit 3000 Euro dotierten Kulturförderpreis. Diesen Betrag teilen sich der Förderkreis „Alte Propstei“, Kruft und die „Franz-Krautkremer-Stiftung“ aus Spay.

Nicht nur der Anlass, auch der Rahmen war besonders: Den Gästen wurde ein stimmungsvolles Konzert geboten, mit Clara Dicke an der Harfe und .Johannes Dicke am Klavier. Seit 1997 ehrt der Landkreis Mayen-Koblenz Menschen, Institutionen oder Vereine, die sich in herausragender Weise um die Kulturpflege der Heimat verdient gemacht haben. „Forum artium plaudit“, so der vollständige Name der Auszeichnung. Frei übersetzt bedeutet dies in etwa: „Die Öffentlichkeit ehrt die Kunst.“ Die Auszeichnung erfüllt eine Doppelfunktion: An erster Stelle ist der Preis Anerkennung und Dankeschön für die geleistete Arbeit des Geehrten. Gleichzeitig soll die Auszeichnung zur Nachahmung anregen. Sie soll für andere Ansporn sein und auch der breiten Öffentlichkeit zeigen, dass es Sinn macht, wenn man sich für die Kultur im Landkreis einsetzt. Ermöglicht wird dies durch die finanzielle Unterstützung der Sparkasse Koblenz und der Kreissparkasse Mayen.
Doch wie erhält man diesen Preis? Es gibt keine starren Auswahlkriterien, die die Jury anhand eines bestehenden Fragenkatalogs abarbeiten könnte. Jedes Jahr wird sich ein individuelles Bild von allen potenziellen Preisträgern gemacht. Und so unterschiedlich die Preisträger der vergangenen Jahre sind, so unterschiedlich sind auch deren jeweilige Geschichten, deren Strukturen und deren Ziele. In den vergangenen 15 Jahren erhielten bereits Theater-, Musik- oder Künstlergruppen, Kulturvereine und Schriftsteller den Preis. „Denn Kultur ist nicht gleich Kultur. Und Kulturförderpreisträger ist nicht gleich Kulturförderpreisträger!“ so der Kreischef.

Dieses Jahr gab es gleich zwei Preisträger, welche gleichberechtigt nebeneinander auf dem Siegertreppchen stehen:

Der „Förderkreis Alte Propstei, Kruft“ wurde vor zehn Jahren von 42 engagierten Bürgerinnen und Bürgern ins Leben gerufen. Der Verein fördert die heimatgeschichtliche Forschung in der Gemeinde Kruft und der Region. Er unterstützt ideell und finanziell die Erhaltung von Kunst- und Kulturdenkmälern. Die „Alte Propstei“ steht im Süden der Gemeinde und ist ein ortsbildprägendes und denkmalgeschützte Anwesen mit barockem Haupthaus, Innenhof und großem Wirtschaftsgebäude, aus dem frühen 18. Jahrhundert. Sie begleitete lange Zeit als Verwaltungssitz der Abtei Maria Laach maßgeblich das Leben der Menschen in Kruft. Nach der Errichtung eines neuen Pfarrhauses verlor das Gebäude jedoch seine Zweckbestimmung und stand ab dem Jahr 1962 leer. Als sich der Verein dem Gebäude annahm, befand es sich in einem traurigen Zustand, denn seit der Nutzungsaufgabe blieben sämtliche erforderlichen Sanierungsmassnahmen aus. Mithilfe seiner engagierten Mitglieder unternahm der Förderkreis in den vergangenen Jahren unzählige Bemühungen, die erhaltenswerte Gebäudesubstanz zu retten. Alle Maßnahmen sind mit großem Arbeitsaufwand und hohem finanziellen Mittelbedarf verbunden. In intensiven Verhandlungen und Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern machten die Verantwortlichen im Vereinsvorstand immer wieder auf den hohen kulturellen Wert der „Alten Propstei“ für die Region aufmerksam. Mit Erfolg: Mithilfe von Fördermitteln des Landesamtes für Denkmalpflege und in jüngster Vergangenheit auch mit Fördermitteln aus dem Bundeshaushalt, konnte das undichte Dach repariert und somit der völlige Verfall gestoppt werden. Derzeit beteiligt sich der Verein bereits regelmäßig am "Tag des offenen Denkmals", organisiert Märkte oder veranstaltet Konzerte. Weitere Veranstaltungen sollen folgen. Erklärtes Ziel des Förderkreises ist es, das Anwesen einer "guten Stube für Kulturfreunde", zuzuführen. So sollen später kulturelle Veranstaltungen, wie Konzerte, Lesungen oder Theatervorführungen im Gebäude stattfinden.

Der Stifter, Franz Krautkremer, ehemaliger Chef der Spayer Schottel-Werft, definierte den Zweck, der nach ihm benannten „Franz-Krautkremer-Stiftung“, folgendermaßen: „Das Ziel ist die Förderung von Kunst und Kultur sowie von Maßnahmen der Denkmalpflege.“
Die Stiftung setzt sich intensiv für den Erhalt der "Alten Kirche" in Spay ein. Nach der Errichtung der neuen Spayer Pfarrkirche 1904 wurde die „Alte Kirche“ am Niederspayer Rheinufer nicht mehr gebraucht und geriet in Vergessenheit. Die Kirche war völlig verfallen und bestand bald nur noch aus dem Kirchturm und einer Ruine der Außenmauer. Franz Krautkremer erwarb die Ruine und baute sie ab 1979 ohne öffentliche Unterstützung und mit sehr hohem Aufwand neu auf. Er entschloss sich, die architektonisch vorgegebene Halle so einzurichten, dass sowohl Versammlungen, Empfänge als auch kulturelle Veranstaltungen möglich sind. Trotzdem ist die „Alte Kirche“ nicht völlig profaniert. Obwohl es sich nicht mehr um ein „offizielles Gotteshaus“ handelt, ist es der Stiftung gelungen, dem Raum wieder eine Ausstattung zu geben, die nicht museal ist, sondern daran erinnert und bewusst macht, dass es sich um ein Gebäude handelt, das als Kirche errichtet wurde. Doch die Stiftung verfolgt nicht lediglich das Ziel, Kultur zu erhalten, sondern auch Kultur aktiv zu fördern: So finden in der der „Alten Kirche“ regelmäßig Konzerte statt, welche sich aufgrund der herausragenden Künstler und den hohen qualitativen Ansprüchen seitens der Verantwortlichen, bei Musikliebhabern einen hervorragenden Namen gemacht haben. Der gute Ruf des Kulturzentrums "Alte Kirche Spay" reicht weit über die Landesgrenzen hinaus. Im Rahmen der Förderung des Interesses an klassischer Musik, bietet die Stiftung außerdem für Schulklassen der umliegenden Schulen jährlich einen kostenlosen Konzertbesuch an. Weiterhin findet das jährliche Stipendiatenkonzert des Richard-Wagner Verbandes in Spay statt. Auch die Konzertreihe „Sommerclassics“ des Landkreises Mayen-Koblenz sind regelmäßiger Gast in der "Alten Kirche".

Für Landrat Dr. Alexander Saftig ist klar: „Sowohl der Förderkreis der Alten Propstei, als auch die Franz-Krautkremer-Stiftung sind Musterbeispiele für bürgerliches Engagement. Beide Preisträger sind ein Gewinn für unsere Region.“

Landrat Dr. Alexander Saftig (4.v.l.) freut sich mit den Preisträgern Anne Krautkremer, Franz Krautkremer und Birgit Dicke von der „Franz-Krautkremer-Stiftung“ sowie mit Pater Valerius Heinzen und Uschi Reuter vom „Förderkreis Alte Propstei, Kruft“ (v.l.).

Im September 2011 sind die Arbeiten für den 2. Abschnitt der Dachsanierung erfolgreich abgeschlossen worden.

Am 30. Juni 2011 erreichte uns das Bewilligungsschreiben der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Landesdenkmalpflege, mit dem ein Zuschuss von € 70.000,00 zugesagt wird. In Kürze werden nun die Arbeiten für den 2. Abschnitt der Dachsanierung beginnen.

Im April 2011 wurde ein weiterer Förderantrag bei der Direktion Kulturelles Erbe in Mainz gestellt. Ziel ist es, das Dach komplett zu sanieren.

z.Z. stehen die Bemühungen, das Dach der Propstei zu sanieren und damit den Eintritt durch Regenwasser in das Gebäude zu stoppen, kurz vor dem Abschluss, so dass mit den Arbeiten im Frühjahr 2010 endlich begonnen werden kann.

Am 27.07.2010 wurde ein Zuschuss zu den Sanierungsarbeiten in Höhe von € 60.000,00 von der Generakdirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Landesdenkmalpflege bewilligt.

Mit den Arbeiten wurde begonnen und so kann vor Wintereinbruch das Dach soweit abgedichtet werden, dass kein Regenwasser mehr eintreten kann und weitere Schäden vermieden werden.

Der Förderkreis hofft auf weitere Spenden, um die Sanierung auch im nächsten Jahr voranzutreiben.

Noch rechtzeitig vor Wintereinbruch konnte die Dachabdichtung abgeschlossen und das Gerüst entfernt werden.